7 Mythen oder Vorurteile über die Meditation

Es ist keine Überraschung, dass viele Menschen vom spirituellen oder mystischen Ruf der Meditation abgeschreckt werden. Weil sich doch viele Mythen und Vorurteile rund um die Meditation ranken.

Hier sind 7 Mythen, welche dich möglicherweise von der Meditation abhalten. Lerne, diese zu erkennen und die Wahrheit über Meditation zu erfahren, damit du eine wirklich fundierte Entscheidung treffen kannst.

Mythos Nr. 1: Man muss religiös sein, damit Meditation funktioniert

Nach diesem Mythos musst du Buddhist oder Hindu sein, damit Meditation für dich funktioniert. Absolut falsch, Meditation arbeitet indem dein Geist auf natürliche Weise Reize verarbeitet.
Es braucht keine Religion. Es braucht keine Spiritualität. Du musst dich nur darauf einstellen, deinen Verstand zu fokussieren.

Mythos Nr. 2: Man muss “Gläubig” sein, damit Meditation einen Nutzen bringt

Du musst an nichts glauben. Du musst zuerst nur die technischenSchritte der Meditation durchlaufen, denn Meditation funktioniert so, wie dein Verstand funktioniert. Es ist so, als würde man einen Raum mit vorhandenen Möbeln umgestalten.

Die Möbel sind schon da. D musst nur die Möbel neu anordnen, um bessere Effekte zu erzielen.

Mythos Nr. 3: Du verlierst das Bewusstsein beim Meditieren

Das ist eine absolute Lüge. Echte praktische Meditation ist eigentlich das genaue Gegenteil. Du bleibst bei vollem Bewusstsein. Du trainierst jedoch dein Bewusstsein, um zu fokussieren. Es führt zu einem sehr ermächtigenden Gefühl, weil du beginnst, geistig disziplinierter zu werden. Dies ist das genaue Gegenteil davon, von Bewusstlos zu sein.

Mythos Nr. 4: Du kannst bei der Meditation leicht von anderen beinflusst werden

Wenn du meditierst, bist du fokussiert. Du musst die Klarheit und Fokussierung selbst erreichen. Dementsprechend wirst du beim Meditieren nicht unter den Einfluss anderer geraten, es sei denn, du möchtest es. Du hast immer die Wahl.

Mythos Nr. 5: Meditation ist eine andere Form der Hypnose

Hypnose funktioniert, wenn jemand ausserhalb von dir, dich zu einem veränderten Zustand der Realität führt. Vielleicht bringt dich ein Hypnotiseur dazu, deine Meinung über Rauchen oder irgendeine Form von Suchtverhalten zu ändern.

Meditation unterscheidet sich sehr von Hypnose, weil du keine Anweisungen erhältst. Stattdessen räumst du deinen Geist auf, um dich darauf zu konzentrieren, wie dein Geist in einem bestimmten Moment arbeitet. Du nimmst nichts auf. Eigentlich räumst du Sachen weg, also gibt es nichts, worüber man hypnotisiert werden könnte. Was du hast, ist purer Fokus.

Mythos Nr. 6: Es erfordert viel Mühe, richtig zu meditieren

Dein Verstand ist tatsächlich sehr mächtig. Um die Maschinen Analogie zu verwenden, dein Verstand hat bereits Zahnräder, die sich drehen. Und das sind sehr kraftvolle Zahnräder. Sie navigieren dich mit Ihrem Verstand durch die Realität. So existiert dein Körper in der Realität.

Du nimmst die Realität durch deinen Verstand wahr. Wenn du meditierst, arbeitest du an dieser Maschinerie und reinigst sie. Mit anderen Worten, die Energie ist bereits da. Um die Analogie des Raums mit Möbeln zu verwenden, musst du die Möbel nur neu anordnen, um einen anderen Effekt zu erzielen.

Mythos Nr. 7: Ich muss lange meditieren, damit es mir nützt

Bei Meditation denken viele Menschen an harte Arbeit und unbequeme Haltungen. Auch sind viele der Meinung, dass es lange dauert, bis ein Effekt eintritt.

Das Gegenteil ist der Fall. Einfache und praktische Grundmeditation können sehr schnell Erfolge bringen. Weil es dein Ziel ist, im gegenwärtigen Moment zu leben und deine mentalen Energien zu bündeln, ist der Nutzen fast unmittelbar, wenn du es seriös machst.