Was ist die Meditation Definition?

Vieleicht fragen Sie sich, was ist die Meditation Definition?  Die Meditation gilt als ein Weg zur inneren Mitte, zu sich selbst. Sie ist eine Entspannungstechnik für Körper und Geist. Dass sie uns eine innere Ruhe vermittelt und einen wachen Geist, hat man auch selbst schon erfahren. Nun soll Meditieren auch das Gehirn wachsen lassen.

Was ist die Wirkung der Meditation auf das Gehirn?

Meditation verändert die Leistungsfähigkeit der betreffenden Regionen. Mit Sicherheit funktionieren sie besser. Es kommt zu seelischen Aufhellungen, zu einer geistigen Entspannung und gleichzeitig zu einem wachen Geist.

Eine Folge von regelmässiger Meditation ist vermutlich auch eine Verlangsamung des Alterungsprozesses des Gehirns. Personen, die regelmässig meditieren bleiben länger geistig rege und bauen nicht so schnell ab.

Meditation Definition

Was ist die Meditation Definition? Meditieren ist ein Mittel zum Entspannen und für innere Ruhe. Wenn wir davon hören, dass Meditation den Horizont erweitert, dann brachte man das bisher immer mit der Selbsterkenntnis in Verbindung.

Forschungen der Harvard-Wissenschaftlerin Sara Lazar lassen vermuten, dass nicht nur der innere Horizont erweitert wird.

Mit dem Kernspintomographen ist es heute möglich, Abläufe im Gehirn unter bestimmten Bedingungen zu beobachten, sowie die Veränderung der biologischen Struktur, die Menge der grauen Masse und die Form der Gehirnfurchen und Windungen.

Erste Untersuchungen belegen, dass das Gehirn durch das Meditieren wächst. Verschiedene Mechanismen sind hier vermutlich am Werk.

Neue Nervenverbindungen?

Es werden vermehrt Blutgefässe im Gehirn gebildet und die Nervenverbindungen nehmen zu. Ebenso vermehrt sich die weisse Substanz, die aus Nervenfasern besteht.

Die Veränderungen im Gehirn finden in verschiedenen Bereichen statt. Beobachtet wurden sie im so genannten Insellappen, einem Teil des Grosshirns.

Er spielt eine Rolle beim Erkennen innerer Empfindungen. Eine andere Region ist die des frontalen Kortex. Er ist wichtig für das Gedächtnis und die Aufmerksamkeit.

Meditieren Wirkung

Wie oft muss man meditieren, damit es Veränderungen im Gehirn bewirkt? Bereits nach zwei Monaten, in denen regelmässig meditiert wird, lassen sich bereits Veränderungen feststellen.

20 – 40 Minuten genügen, in denen man bewusst wahrnimmt und den Atem verfolgt.

Vier – fünfmal die Woche praktiziert hat das Meditieren erhebliche Auswirkungen auch auf unser Wohlbefinden, Gedächtnis, Kognition und Gesundheit.

Meditieren zum einschlafen?

Es gibt starke Hinweise darauf, dass regelmäßiges Meditieren helfen kann, Ihre Schlafqualität zu verbessern.

Ähnlich wie Bewegung die körperliche Gesundheit fördert, ist das Trainieren des Geistes ebenso wichtig für unsere geistige Gesundheit.

Einige geführte Meditationen können Sie durch einfache Techniken führen, um sich vor dem Schlafengehen zu entspannen; jedoch kann der Beginn der einfachen Gewohnheit der täglichen Meditation Ihre Schlafqualität tiefgreifend beeinflussen.

Meditieren Vorteile

Meditation stellt eine sichere Verbindung zwischen unserer inneren und äusseren Welt her. Sie erweckt den Körper und wirkt sich auf alle Aspekte der bewussten und unbewussten Schichten des Geistes aus.

Ist Morgenmeditation wirksamer als Kaffee?

Wer frühmorgens meditiert, bleibt den ganzen Tag über energiegeladen, ohne sich ausschließlich auf Koffein zu verlassen, und das ist der Grund dafür.

Den Tag mit einer 20-minütigen Meditationspraxis zu beginnen, aktiviert das parasympathische Nervensystem und setzt energiesteigernde Endorphine frei, die uns auftanken und uns den ganzen Tag über enthusiastischer und frischer machen.

Meditieren gegen Angst?

Wir können die folgende einfache Visualisierung ausprobieren, um Furcht und Angst loszulassen. Wir setzen uns in eine bequeme Meditationsposition mit geradem Rücken, schließen die Augen und atmen natürlich durch die Nase.

Dann verbringen wir ein wenig Zeit damit, zu identifizieren, wovor wir gerade Angst haben. Wir identifizieren unsere verblendeten, ungesunden Ängste, wie die Angst vor dem Sterben, die Angst vor Verlust, die Angst zu versagen und so weiter.

Mit Hilfe unserer Weisheit verstehen wir, dass all diese Ängste und alle Gefahren aufgrund unserer verblendeten Gedanken und negativen Handlungen entstehen.

Wir visualisieren dann diese Ängste zusammen mit ihren tatsächlichen Ursachen (negative Gedanken und Handlungen) in Form von dichtem, dickem Rauch und atmen ihn aus.

Dieser Rauch verlässt unsere Nasenlöcher und verschwindet in den hintersten Winkel des Weltraums, wo er sich vollständig auflöst und nie mehr zurückkehrt.

Während wir einatmen, stellen wir uns vor, dass wir die ganze reine, inspirierende Energie und Furchtlosigkeit aller heiligen Wesen in Form von glückseligem weißen Licht einatmen, das unseren Körper und Geist erfüllt.

Nachdem wir eine Weile so meditiert haben, spüren wir, dass unser Körper und unser Geist nun vollkommen rein sind und dass wir den Segen und Schutz aller heiligen Wesen erhalten haben. Unser Körper fühlt sich leicht und geschmeidig an, und unser Geist ist klar, friedlich und furchtlos.

Meditieren gegen Stress?

Meditation ist bei Menschen aller Gesellschaftsschichten zu einem der beliebtesten Mittel zum Stressabbau geworden.

Diese uralte Praxis, die viele Formen annehmen kann und mit vielen spirituellen Praktiken kombiniert werden kann oder auch nicht, kann auf mehrere wichtige Arten genutzt werden.

Sie kann ein Teil Ihrer täglichen Routine sein und Ihnen helfen, Ihre Widerstandsfähigkeit gegen Stress aufzubauen.

Es kann eine Technik sein, die Sie verwenden, um sich zu zentrieren, wenn Sie durch emotionalen Stress aus der Bahn geworfen werden.

Sie kann ein schnelles Mittel zum Stressabbau sein, das Ihnen hilft, die Stressreaktion Ihres Körpers umzukehren und sich körperlich zu entspannen.

Meditieren zum abnehmen?

Wissenschaftler haben die Auswirkungen der Meditation auf unseren Körper untersucht und festgestellt, dass die Praxis uns helfen kann, uns zu entspannen, besser zu schlafen und unsere Gesundheit zu verbessern.

Aber sie beginnen auch zu erforschen, wie Meditation uns helfen kann, Gewicht zu verlieren.

In einer Studie untersuchten Wissenschaftler, wie sich Meditation auf die Gewichtsabnahme und bestimmte Verhaltensweisen auswirkt, die oft mit schlechter Ernährung in Verbindung gebracht werden.

Sie fanden heraus, dass achtsame Meditation helfen kann, die Häufigkeit von emotionalem Essen und Essanfällen zu verringern.

Auch andere Studien haben herausgefunden, dass die Anwendung von Techniken zur Stressreduzierung, wie z. B. Meditation, einen positiven Einfluss auf die Ergebnisse während eines Abnehmprogramms haben kann.

Natürlich sagen die Forscher nicht, dass Meditation allein reicht, Gewicht zu verlieren.

Aber sie unterstützt ind da meditieren kostenlos ist, keine Nebenwirkungen mit sich bringt und andere gesundheitliche Vorteile bietet, warum sollten Sie sie nicht nutzen, um emotionales Essen einzudämmen und achtsamere Essgewohnheiten zu entwickeln?

Meditieren bei Rückenschmerzen?

Wenn Sie unter chronischen Schmerzen im unteren Rückenbereich leiden, könnte Achtsamkeit Ihre Antwort sein. Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass das Dreiergespann aus Meditation, Yoga und mentalem Körperscanning ein besseres Schmerzmittel sein könnte als Medikamente, Physiotherapie und andere Standardbehandlungen.

In einer der größten Studien dieser Art wurden 342 Erwachsene, die seit durchschnittlich sieben Jahren mit Schmerzen im unteren Rückenbereich kämpften, in drei Behandlungsgruppen aufgeteilt.

Die erste Gruppe nahm über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich zwei Stunden lang an einer achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (MBSR) teil.

Neben geführter Meditation und Gruppen-Yoga gehörte dazu auch Body Scanning, also die mentale Bestandsaufnahme jedes Körperteils, um zu beurteilen, wie er sich in diesem Moment fühlt.

Meditieren gegen Kopfschmerzen?

Forscher versuchen derzeit, mehr darüber zu erfahren, was während der Meditation im Körper passiert.

Meditation hemmt möglicherweise den Teil des Nervensystems, der für Stress verantwortlich ist.

Häufige Migräneanfälle können durch Stress, Anspannung und Angst ausgelöst oder verschlimmert werden, und Geist-Körper-Techniken wie Meditation können die Kopfschmerzen lindern, indem sie den zugrunde liegenden Stress abbauen.

Bildgebende Untersuchungen des Gehirns haben ergeben, dass Menschen mit Migräne ein geringeres Volumen an grauer Substanz haben als Menschen ohne Migräne, insbesondere in Bereichen des Gehirns, die an Emotionen, Wahrnehmung, Gedächtnis und Entscheidungsfindung beteiligt sind, sowie an exekutiven Funktionen wie Selbstregulation, Arbeitsgedächtnis und Problemlösung.

Meditation Definition / Pixabay Meryl Katis
Meditation Definition / Pixabay Meryl Katis