Wie Erkenne Ich Energieräuber?

Kennst du auch Menschen, welche immer über Probleme jammern, über andere herziehen, Ängste verbreiten und sich dauernd beklagen? Cool, jetzt sind wir den ersten Energieräubern auf der Spur.

Was ist das Gegenteil eines Energieräubers?

Kennst du auch Menschen, bei denen du dich wohl fühlst wenn du sie triffst oder nur an sie denkst? Das sind Menschen, die dich stärken und aufbauen. Diese werden dich auch in deiner persönlichen Entwicklung unterstützen.

Auf der anderen Seite sind da die Menschen welche dich Kraft kosten und nur schon der Gedanke an sie, ist dir unangenehm.
Es mag vieleicht ein kleiner Schock sein, aber es kann der Partner sein, eine Freundin, ein Familienmitglied, ein Bekannter oder auch ein Kollege.

Gehen die Energieräuber bewusst vor?

Das Anzapfen deiner Energie geschieht nicht immer bewusst oder absichtlich. Die meisten sind sich dessen nicht bewusst. Es geht hier auch nicht um Menschen die für eine bestimmte Zeit in einer schwierigen Sitaution stecken und unsere Hilfe wünschen.

Energieräuber sind zum Beispiel diejenigen, welche immer nörgeln, quengeln, am liebesten schlechte Nachrichten weiter erzählen und über andere lästern. Kennst du solche?

Wie erkenne ich die Energieräuber?

Es gibt verschiedene Energie Vampire.

Besserwisser

Es sind zum einen die Besserwisser. Diese sind überzeugt, alles besser zu wissen was gut für uns ist und was wir brauchen. Dagegen anzukämpfen ist sinnlos und braucht ausserdem nur unsere Kraft.

Narzissten

Narzissten sind ein anderer Fall von Energievampieren. Es sind oft Menschen die im Mittelpunkt stehen und grossartig und anziehend erscheinen.
Um mit ihnen in Kontakt zu bleiben müssen wir Aufmerksamkeit und Bewunderung geben. Man bekommt aber wenig zurück. Narzissten fehlt vielfach die Emphatie für andere.

Eine ausgeglichene Beziehung ist mit einem Narzissten unmöglich, weil ihm die Empathie für andere fehlt und so unsere Bedürfnisse nicht beachtet und befriedigt werden.

Ewiges Opfer

Ein anderer Typ von Energieräuber sind die ewigen Opfer. Sie haben immer etwas zum klagen. Mal ist der Job zu stressig, mal ist die Beziehung in der Krise, mal ist am Auto etwas defekt, mal haben sie Probleme mit dem Kochen, etc.

Dann ist der Retter gefragt und es wird Hilfe erwartet, denn das Problem selbst in die Hand nehmen ist nicht Teil der Opferrolle. Vor allem sensible und gutmütige Menschen können regelrecht ausbrennen, wenn sie das Spiel nicht erkennen.

Lieben oder Hassen

Ein anderer Energieräuber ist der gespaltene. Damit meine ich Menschen die entweder lieben oder hassen. Sie können dich in den Himmel loben und ebenso schnell wieder verdammen. Dies führt zu grossem Stress wenn wir mit diesen Menschen zusammen leben oder arbeiten.

Denn du musst dir jedesmal gut überlegen, wie du dich verhältst, um nicht die Freundschaft zu gefährden. Das ist ein andauender Kraftakt der viel Energie kostet.

Wie Erkenne Ich Energieräuber?
Wie Erkenne Ich Energieräuber?

Wann soll ich Grenzen ziehen und meine Energie schützen?

Wie schon Anfangs erwähnt, es geht nicht um Menschen die für eine bestimmte Zeit in einer schwierigen Sitaution stecken und unsere Hilfe wünschen.

Wenn aber nach einiger Zeit das Gefühl aufkommt, dass du mehr gibst als du erhältst und dein Energielevel kontinuierlich sinkt, dann ist es an der Zeit eine Bestandesaufnahme zu machen.

Welche Massnahme soll ich ergreifen?

Eine Möglichlkeit wäre, den Kontakt abzubrechen. Das ist aber nicht immer möglich.
Darum sollte in einem ersten Schritt versucht werden, die Situation zu besprechen. Also die eigenen Wünsche, Erwartungen oder auch Gefühle mitzuteilen. Dabei ist es wichtig, Vorwürfe zu vermeiden.

Sei aber nicht frustriert, wenn dein Anliegen auf wenig Verständnis stösst. Energieräuber zu bändigen, ist in den seltensten Fällen von Erfolg gekrönt. Vor allem dann, wenn der Energieräuber mit dieser Strategie schon länger Erfolg hat, wird er sich ein neues Opfer suchen.

Was sind die persönlichen Energiefresser?

Es gibt nicht nur die externen Energiefresser, auch wir selbst kreieren unsere eigenen. Hier eine Sammlung von Beispielen.

Dinge verschieben und verschieben

Das kennst du bestimmt, es gibt immer wieder Dinge, die du nicht gerne tust und deshalb auf morgen verschiebst. Stimmts? In der Fachsprache nennt sich das Prokastination oder Handlungsaufschub.

Das Verschieben der Dinge ist aber nicht wirklich clever, denn sie erledigen sich in der Regel ja nicht von selbst. Und so lange die Aufgaben nicht erledigt sind, gären sie im Unterbewusstsein vor sich hin und das kostet Energie.

Ein Tipp an dieser Stelle. Unangenehmes am Morgen erledigen, denn dann bist du ausgeruht und hast mehr Kraft, als am Abend.

Schlechte Gesundheit und keine Pausen

Wenn deine Gesundheit schlecht ist, dann kostet das Energie. Wenn dein Körper damit beschäftigt ist, dich mehr oder weniger über die Runden zu bringen, dann sinkt der Anteil der Energie, welche du für berufliche und andere Aktivitäten zur Verfügung hast. Das kann sich zum Beispiel negativ auf deine Karriere auswirken.

Was tun? Ausreichend schlafen, Sport treiben, genügend Pausen einlegen und gesund ernähren. OK, das wustest du ja schon, oder?

Alles selbst erledigen

Im Alltag gibt es Dinge, welche einfach erledigt werden müssen. Stichworte: Steuererklärung, Putzen. Dinge, welche man nicht gerne macht, kosten mehr Zeit und Energie für die Erledigung.
Hier stellt sich dann die Frage, ist es möglich einige der Dinge welche du nicht gerne machst, durch jemand anderen erledigen zu lassen? So hast du mehr Zeit für die Dinge die du wirklich gerne machst. Wie fühlt sich der Gedanke an?

Unordnung vermeiden

Eine unordentliche Umgebung raubt dir Energie. Alte Sachen und Sammlungen die du nie mehr in die Hand nimmst, binden Energie.

Räume auf und es wird Platz gemacht für Neues. Du kannst dich bestimmt an eine Aufräumaktion erinnern und wie gut du dich danach gefühlt hast. Ist es so?

Dinge ablehnen

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ – Reinhold Niebuhr

Es gibt im Leben Dinge, die du nicht ändern kannst. Wenn du diese akzeptieren kannst und nicht bekämpfst, werden bei dir Ressourcen frei für die Sachen, welche du ändern kannst.