Was verrät Deine Körpersprache?

Unsere Körpersprache zeigt einmal mehr als deutlich, dass Körper und Geist oder besser Körper, Geist und Seele miteinander verbunden sind, denn das was wir denken oder fühlen kann sich in unserer Körperhaltung ausdrücken.

Wir machen es unbewusst, wir verschränken die Arme vor unserem Körper, senken den Blick oder halten den Kopf gebeugt. Wer sich mit der Körpersprache beschäftigt, kann schnell den Code knacken und weiss, was im anderen vorgeht, ob er unsicher, nervös ist oder ob er etwas ganz anderes meint als er sagt.

Gerade bei Vorstellungsgesprächen ist es daher empfehlenswert, sich mit der eigenen Körpersprache vorher zu beschäftigen. Es verhilft nicht nur zu einen guten Eindruck, sondern stärkt einen selbst und gibt Selbstvertrauen.

Was verrät deine Körpersprache?

Es gibt bestimmte Verhaltensweisen, die Unsicherheit signalisieren. Dazu gehören beispielsweise, dass wir den Blickkontakt vermeiden. Es signalisiert, dass wir kein Interesse am Gegenüber haben oder uns zu unsicher fühlen um mit ihm auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Auch übertriebene Gesten zeugen von Unsicherheit, denn wir wollen das, was wir glauben nicht zu haben, mit viel Bewegung und Gestik ausgleichen. Aber auch ein schwacher Händedruck zeigt dies. Wir haben zu wenig Kraft und das macht keinen guten Eindruck.

Besonders deutlich ist eine gebeugte Körperhaltung, die signalisiert, dass einen die Situation unangenehm ist und man eigentlich gerne woanders wäre.

Tipps für eine positive Körpersprache

Das Gute ist, dass wir Körpersprache üben können. Wir können einen Freund bitten, dass er uns filmt, damit wir uns selbst beobachten können. Wir können aber auch positive Körperhaltungen einnehmen und trainieren. Auch ein fester Händedruck kann trainiert werden.

Für ein Bewerbungsgespräch oder etwas Ähnliches sollten wir eine offene Körperhaltung trainieren, die Interesse zeigt. Damit senden wir nicht nur ein positives Signal zu unserem Gegenüber sondern fühlen uns selbst auch oft offener und interessierter.