Unterbewusstsein und Intuition?

Welche Rolle spielt das Unterbewusstsein? Was hat das Unterbewusstsein mit der Intuition zu tun?

Das Unterbewusstsein ist nicht das Gegenteil von Bewusstsein sondern eher eine Vorstufe oder aber das wirklich wichtige und das Bewusstsein bringt dies lediglich zutage.

Denn wenn wir Bewusstsein und Unterbewusstsein mit einem Eisberg vergleichen, dann entspricht die kleine, sichtbare Spitze unserem Bewusstsein, während der grössere Teil, der unter dem Wasser verborgen liegt, dem Unterbewusstsein entspricht.

Was gehört zum Unterbewusstsein?

Dazu müssen wir wissen, dass alle Sinneseindrücke und Wahrnehmungen, die wir aufnehmen, zuerst ins Unterbewusstsein gelangen und dort verarbeitet und vor allem gespeichert werden. Das hat mit der Geburt begonnen und wird nie aufhören, solange wir leben. Diese Wahrnehmungen oder Erfahrungen machen uns in der Summe aus, das was wir sind und wie wir handeln oder reagieren.

Hier ist auch verankert, warum wir so sind, wie wir sind, warum wir Angst haben und unser Verstand dafür keine Begründung hat, warum wir oft so ohne Geduld sind oder uns schnell schuldig für etwas führen.

Der Grund ist, dass all diese gespeicherten Informationen berücksichtigt werden, wenn Handlungen oder Reaktionen formiert werden, die letztendlich dann bewusst realisiert werden, aber durch das Unterbewusstsein überwiegend mitgestaltet werden.

Auch die Intuition gehört dazu. Aus der Summe dieser Wahrnehmungen und Erfahrungen, aus dem was uns ausmacht, entsteht ein Schatz an Wissen, mit dem wir die richtigen Entscheidungen für uns treffen können, wenn wir sie nutzen.

Besser ist die Intuition als Bauchgefühl bekannt. Denn ebenso wie das Unterbewusstsein haben wir keine Kontrolle über unsere Intuition darüber. Aber sie ist immer bereit und ohne unser Zutun aktiv.

Wann schaltet sich unsere Intuition ein?

Bei Entscheidungen schaltet sich die Intuition bei Menschen wie von selbst ein, wenn sie es gewohnt sind, sie zu nutzen. Bei jenen, die ihre etwas eingeschlafene Intuition wieder mobil machen wollen, kann das trainiert werden.

Auch wenn das Unterbewusstsein oder unsere Intuition willentlich nicht abrufbar sind, können wir sie nutzen.

Neben anderen Erklärungen könnte Intuition auch als eine Kommunikation zwischen unseren bewussten und unbewussten Verstandesprozessen gesehen werden.

Einfach erklärt, kann Intuition als unser Unterbewusstsein gesehen werden, das mit uns kommuniziert, indem es Empfindungen, Eindrücke, spontane Gedanken und Ideen und sogar symbolische Bilder, wie sie z.B. im Traum vorkommen, nutzt.

Ist die Intuition unser Beschützer?

Die meisten von uns wissen, dass unser Unterbewusstsein als eine Art “automatischer Pilot” funktioniert, um unsere Körperfunktionen wie Atmung und Herzschlag sowie einige unserer wichtigen mentalen Aktivitäten zu regulieren.

Weniger bekannt ist, dass es auch als innerer Wächter und Beschützer unseres Geistes dient, indem es eingehende Informationen filtert und unsere inneren Erfahrungen entsprechend unseren geistigen Fähigkeiten und unserer psychologischen oder emotionalen Bereitschaft reguliert.

Aber woher kommt das Wissen eigentlich?

Im Gegensatz zu unserem denkenden Verstand ist unser Unterbewusstsein in der Lage, riesige Mengen an Informationen zu speichern und ist auch nicht durch unsere normale Wahrnehmung begrenzt.

Es ist in der Lage, sich unbegrenzt auszudehnen und daher in der Lage, Informationen von außerhalb seiner selbst wiederzugewinnen und zu verarbeiten, wobei es einen unterschwelligen Kontakt mit jeder anderen Person und sogar mit den höheren Ebenen des Göttlichen hat.

Es erfordert lediglich, dass die Kanäle offen, unübersichtlich und klar sind, damit diese Informationen unser normales Bewusstsein erreichen. Dies schafft das Potenzial für ein “Wissen”, das weit über unsere normale Erfahrung hinausgeht und sich in die intuitiven Momente und Botschaften übersetzt, mit denen wir vertraut sind.