Panikattacken oder der falsche Alarm?

Was ist eine Panikattacke? Wie kommt es dazu und was kann ich gegen die Angstattacke tun?

Eine unserer ganz natürlichen Emotionen ist Angst. Sie meldet sich bei uns. Es ist eine Warnung, vor einer kommenden Bedrohung. Bei einer Panikattacke liegt keine äusserliche Ursache vor. Es handelt sich um einen falschen Alarm.

Angst ohne Grund?

Urplötzlich kommt es zu diesem Angstgefühl und sogleich beginnt der Körper verrückt zu spielen. Der Blutdruck beginnt zu steigen und das Herz rast.

Zugleich werden die Knie immer weicher, es kommt zu einem trockenen Mund und eine Enge in der Brust stellt sich ein. Es scheint, dass die Kontrolle über den eigenen Körper verloren geht.

Bei einem wiederholten Auftreten wird von Angst- oder Panikattacken gesprochen.

Das Fatale ist, dass die Betroffenen nicht nur während der Attacke leiden sondern sich schon vor der nächsten Panik fürchten, die „Angst vor der Angst“.

So kommt es dazu, dass sie ständig ihre physischen Reaktionen bewerten und auf Herzschlag oder Atmung horchen und jede kleine physische Veränderung wird als mögliches Anzeichen bewertet.

Dadurch wird ein immenser Stress erzeugt, denn der Körper wird in eine Alarmbereitschaft versetzt und dadurch Hormone wie Adrenalin und Kortisol ausgeschüttet. Alles ohne Grund, denn es gibt keine Bedrohung.

Panikattacken als falscher Alarm mit Daueranspannung?

Die Angstattacken erfüllen keine Funktion, führen aber zu einer andauernden Spannung, die zudem die kommende Angstattacke initiiert.

Damit beginnt eine zerstörende Angstspirale, denn in einer Panikattacke liegt bereits der Anfang für die folgende. Die Angst wird so zu einem ständigen Begleiter.

Die Panikattacke wird oft mit einer bestimmten Situation oder Ort verknüpft, wo es schon einmal zu einer Angstattacke kam. So versuchen die Betroffenen diese Örtlichkeiten zu meiden. Doch dieses Verhalten bestärkt nur noch die Angst und die damit verknüpften Attacken.

Was haben Panikattacken mit Burnout zu tun?

Die Ursachen der Panikattacken sind noch unbekannt. Allerdings zeigen Beobachtungen, dass es häufig nach übermässigen Belastungen bei den Betroffenen zu einer Panikattacke kommt.

Diese Angstzustände gelten als Symptom der Erschöpfungsdepression, die besser als Burnout bekannt ist.

Was können Betroffene gegen die Panikattacken tun?

Wer unter Panikattacken leidet, sollte nicht zögern einen Arzt aufzusuchen. Der Mediziner kann die Ursache der Panikattacken, wie eine zugrunde liegende Krankheit finden.

Auch wenn sich kein Grund findet, kann der zermürbende Kreislauf der Panikattacken gestoppt werden.

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