Macht Stress dick?

Stress kann mehr als nur eine emotionale Belastung sein – er kann unsere körperlichen Bemühungen, fit und gesund zu bleiben, sabotieren. Wissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen dem psychosozialen Stress, den wir im Leben erleben, und der Gewichtszunahme festgestellt. Das bedeutet, dass die Verringerung von Stress eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Diät ist!

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Permanenter Stress ist gefährlich, weil er unsere gesamte Gesundheit belastet. Stoppen wir ihn nicht, dann kann er das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Burnout, Depressionen und langfristig auch bestimmte Krebsarten erhöhen.

Da er unser Essverhalten verändert, wird auch dadurch unsere Gesundheit gefährdet.

Burnout Buck Markus Köberle

Was hat Stress mit unserem Essverhalten zu tun?

Es gibt verschiedene Stressarten. In Bezug auf unser Essverhalten ist besonders psychosozialer Stress schädlich. Er führt dazu, dass wir oft zu viel essen und zu dick werden.

Was ist psychosozialer Stress?

Dieser Stress entsteht nicht durch zu viel Arbeit, sondern wird durch das Umfeld provoziert.

Beispiele von psychosozialem Stress sind schwierige Beziehungen oder Familienverhältnisse, Mobbing am Arbeitsplatz, ein geringes Einkommen und die damit verbundenen Geldsorgen. Auch Lärmbelästigung zählt dazu.

Jeder Mensch erlebt in seinem Leben Stress, und dieser entsteht oft durch Veränderungen, denen wir begegnen, sowohl positiv als auch negativ.

Psychosozialer Stress ist eine Form von Druck, der durch unsere Interaktionen mit anderen Menschen oder durch Ereignisse in unserer Umgebung ausgelöst wird.

Er kann sich anders äußern als Stress, der durch körperliche Aktivitäten verursacht wird, da seine Ursachen eher psychologischer als physiologischer Natur sind.

Das Wissen um die Art der Anspannung, die Sie erleben, hilft Ihnen, die Höhen und Tiefen des Lebens besser zu bewältigen und effektiv damit umzugehen.

Warum beeinflusst psychosozialer Stress die Ernährung?

Forscher aus dem deutschen Lübeck sind dieser Frage nachgegangen. Für ihre Studie stellten sie die Hypothese auf, dass psychosozialer Stress nicht nur die Nahrungsaufnahme sondern auch das Gehirn beeinflusst.

Dafür wurden mehrere Stresstests mit der Hälfte der teilnehmenden Probanden durchgeführt, während die anderen als Kontrollgruppe dienten.

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Menschen, die psychosozialem Stress ausgesetzt sind, eher zu ungesunden Lebensmitteln und Snacks greifen als Menschen, die nicht unter demselben psychischen Druck stehen.

Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Wohlfühl-Lebensmittel wie Eiscreme und Schokolade eine vorübergehende Atempause vom Druck des Alltags bieten.

Außerdem lösen sie die Ausschüttung von Hormonen wie Serotonin aus, wodurch wir uns entspannt und kurzzeitig glücklicher fühlen können.

Darüber hinaus kann es für Menschen, die unter psychosozialem Stress leiden, schwierig sein, sich auf gesunde Essgewohnheiten zu konzentrieren, weil sie mit anderen, dringlicheren Angelegenheiten in ihrem Leben beschäftigt sind.

Wie lautet das Resultat der Studie?

Während der Stresstests stieg der Gehalt an Kortison im Blut der Studienteilnehmer an. Kortison ist vor allem als Stresshormon bekannt.

Mit dem Anstieg änderte sich auch die Wahl der Nahrungsmittel. Der Fettgehalt der Ernährung stieg um 25 Prozent. Es wurden auch 41 Prozent mehr Lebensmittel konsumiert im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Zugleich stieg die Konzentration der Energieträger im Gehirn an. Die Überraschung seitens der Forscher war gross, da sie annahmen, dass diese im Gehirn im Anschluss an den Test wieder abnehmen würden.

Das Resultat der Studie war, dass psychosozialer Stress die Betroffenen nicht nur mehr sondern auch fetter essen lässt.

Macht unser Umfeld uns dick?

Die Stressstudie hat gezeigt, dass es bei einer Ernährungsumstellung aufgrund von Übergewicht auch wichtig ist, auf das Umfeld zu achten.

Was bringt mich dazu zu essen, wenn ich nicht hungrig bin? Frustesser oder Trost suchen im Essen? Übergewichtige sollten sich gezielt fragen, warum sie essen, wenn sie nicht hungrig sind und eine Alternative finden.

Macht psychosozialer Stress dick
Macht psychosozialer Stress dick

Fazit:

Abwechslung ist für einen gesunden Lebensstil unerlässlich, und gerade in Zeiten von Stress ist es wichtig, daran zu denken. Unser Körper braucht sowohl nährstoffreiche Lebensmittel als auch Leckereien, die uns glücklich machen, nichts sollte vom Tisch sein!

Wir können auch für unsere körperliche Gesundheit sorgen, indem wir uns ausreichend Ruhe gönnen, sowohl geistig als auch körperlich, und uns regelmäßig bewegen, um unter Druck stark zu bleiben.

Eine Bestandsaufnahme darüber, wie sich psychischer Stress auf unsere Essgewohnheiten auswirkt, wird uns helfen, auf Kurs zu bleiben, wenn das Leben überwältigend wird!

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