Hast du Zeit für deine Selbstpflege?

Wie schaffen es vielbeschäftigte Menschen, Zeit für sich zu haben? Wie bekommst du Zeit für deine Selbstpflege?

Die Mehrheit von uns ist vielbeschäftigt. Dazu gehören Beruf, Familie oder Partner und andere Verpflichtungen. Doch es gibt einige davon, die es schaffen, dennoch entspannt zu sein, die dennoch Zeit für sich selbst haben, denn im Grunde brauchen wir gar nicht so viel, dann aber bitte achtsam und bewusst.

Yoga – achtsam und bewusst?

Im Kopf wissen wir, dass wir etwas für uns tun müssen und melden uns zu einer Entspannungstechnik oder zu Yoga an. Aber wir sollten uns davor hüten, unsere Aufmerksamkeit zu verlieren und die Yoga-Stunde nur noch auf dem Terminkalender abzuhaken.
Wenn wir meditieren, die Atemübungen oder die Asanas praktizieren, dann sollte dies wie ein Spiegel wirken. Denn, ist es nicht jedes Mal anders?

Einmal gelingt eine Asana leichter, ein anderes Mal finden wir uns nicht in die Übung. Einmal empfinden wir unseren Atem schwer und ein anderes Mal so befreiend.

Yoga als Spiegel

Wir sollten dies als Spiegel sehen und daran unsere Bedürfnisse erkennen. Vielleicht tun uns die Körperhaltungen gut. Es ist wie mit dem Körper spielen und wir sollten es öfter tun. Vielleicht empfinden wir aber diese Ungeduld, wenn etwas nicht schnell genug geht und wir sollten unseren inneren Frieden wieder finden. Vielleicht spüren wir Angst oder Unsicherheit, weil wir bei den Atemübungen unerwartete Erfahrungen machen.

Eine Yoga-Stunde hört nicht unbedingt nach 60 oder 90 Minuten auf. Oft nehmen wir eine Art „Hausaufgabe“ mit, ein entdecktes Bedürfnis, dem wir uns widmen sollten.

Journaling oder Tagebuchschreiben?

Journaling ist vielleicht der „coolere“ Ausdruck oder eine Möglichkeit, dass auch das männliche Geschlecht zu Papier und Stift greift, denn Tagebuchschreiben ist für viele doch nur etwas für Mädchen. Es wird auch behauptet, dass Journaling intensiver sein soll, als das tägliche Tagebuchschreiben.

Wie auch immer, wir haben mit Papier und Stift eine besondere Möglichkeit zu notieren, was uns bewegt. Am Abend, mal länger mal weniger aufzuschreiben, wie wir den Tag empfunden haben oder diese eine Frage, die sich uns plötzlich gestellt hat.

Handylos

„Ich doch nicht“ werden viele sagen, wenn sie schon wieder davon lesen, dass wir zu viel am Handy hängen. „Das sind doch immer die anderen.“, vielleicht sind wir es alle mehr oder weniger. Aber es nimmt Zeit, die wir für uns nutzen könnten, etwas weniger Messenger oder etwas weniger zappen am Fernseher. Dann finden wir Zeit unsere Bedürfnisse zu erkennen, zuzulassen und sie zu pflegen.